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Renten und Steuern in Spanien

kurzer Überblick

Viele Senioren verlegen, statt bei Minusgraden in der Heimat Schnee zu schaufeln, ihren Lebensmittelpunkt an Spaniens Mittelmeerküste, auf Mallorca oder auf die Kanarischen Inseln. Das milde Klima mit über 300 Sonnentagen, lange Strände, grosse Golfplatzdichte vor der Haustür sind attraktive Gründe für einen Umzug nach Südwesteuropa. Hunderttausende Europäer aus allen Ländern und Schweizer sind hier anzutreffen.

1. Rentenzahlung

Für die Rentenzahlung eines Ausländers nach Spanien gibt es Formulare, damit die Rentenzahlung ganz einfach per Banküberweisung nach Spanien überwiesen werden kann. Bei einem Wohnsitzwechsel nach Spanien muss auf  jeden Fall ein spanisches Bankkonto eröffnet werden.

2. Krankenversicherung

Um Arzt-, Spitalrechnungen und ärztlich verschriebene Medikamente bei der Krankenversicherung gelten machen zu können, muss die bestehende Krankenversicherung wissen, dass Sie im Ausland wohnen. Auch hierzu gibt es entsprechende Formulare und in Spanien vor Ort muss der spanische Versicherungsträger (auf Hinweis der bestehenden Krankenversicherung) aufgesucht werden, damit diese wissen, dass Sie in Spanien sind.

3. Steuern

In Spanien müssen Rentner Steuern auf die Rente bezahlen. Diese muss auf der Steuererklärung angegeben werden. Es gibt Freibeträge, womit die zu bezahlenden Steuern gesenkt werden können. Die spanischen Steuersätze sich vergleichsweise hoch und fangen bei netto € 12450.-- mit 19 % Steuern an. Bei € 35000.-- sind es schon 37 %. Deshalb geht man am besten zu einem deutschsprechenden Steuerberater um zu klären, wieviel das Netto Pensionärseinkommen beträgt und welche Abzüge möglich sind.

Bevor man also nach Spanien auswandert, sollten obige Punkte berücksichtigt werden, damit dann vor Ort keine Überraschungen entstehen.